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Zurück unter Bayerns Himmel

Resümee meiner Fernwanderung auf dem E1 durch Schleswig-Holstein

Im Vorfeld hatte ich diese Tour ja "Lumpensammler-Pantoffel-Tour" genannt. Was ist dabei herausgekommen? Bei früheren Wanderungen liegengelassene Sehenswürdigkeiten konnte ich nur wenige einsammeln: das Wegstück zwischen der dänischen Grenze und Flensburg, die Stadt Schleswig mit Dom und der Fischersiedlung Holm sowie die Wikingersiedlung Haithabu mitsamt den sie umgebenden Wällen. Es bleiben also noch einige Lücken, die es hoffentlich bald mal zu füllen gilt. Vorgesehen waren in der Schlussplanung acht Wanderungen, davon wurden ca. 115 Kilometer in sieben Etappen gelaufen - die insgesamt etwa 590 Höhenmeter möchte ich auch erwähnen, wenngleich man diese wirklich noch nicht mal ansatzweise zu spüren bekommt.

Von einem der küstennahen Orte (St. Michaelisdonn oder Burg) wollte ich mit dem Bus nach Brunsbüttel und von dort mit der Fähre nach Helgoland - wenn man schon mal so nah dran ist. Sollte jemand von Euch das nachmachen wollen: Die Idee ist Klasse, aber der Anleger in Brunsbüttel scheint zunehmend eine abnehmende Bedeutung zu erfahren - wegen der Strömungsverhältnisse kann er offenbar häufig gar nicht bedient werden. So erfährt man ca. 16 Stunden vorher, wenn die Fähre nicht geht, das im Vorfeld in Brunsbüttel gebuchte Hotel kann im schlimmsten Fall nicht storniert werden, das Hotel auf Helgoland sowieso nicht (die Hoteliers dort haben sich gegen Sturmereignisse abgesichert) - und man muss zusehen, wie man, wenn bereits alles verbindlich festgezurrt wurde, nach Hamburg kommt und sich von dort auf den Weg auf diese ferne Insel macht.

Es soll demnächst der kleine Helgoland-Beitrag um weitere sehr schöne Bilder und Erkenntnisse angereichert werden.

Für alle, die überlegen, diese Tour ebenfalls zu gehen, gibt es eine alternative Einteilung am Ende dieses Beitrags.

Nicht der richtige Blog-Eintrag? Oder Lust auf mehr zum Thema Wandern und Fernwanderung? Zu Planung, Ausrüstung und Tipps? Zum Thema "Walking on the cool side"? Hier geht's zurück zu: Cool Walking

Weites Land

Die Grenze zwischen Schleswig und Holstein hätte ich eigentlich bei Pahlen an der Eider überschreiten müssen. De facto erfolgte dieser Akt jedoch im Bus, auf der B203 fahrend, bei der Schleuse Lexfähre zwischen Rendsburg und Heide, in der Nähe der Ortschaft Prinzenmoor. Schade eigentlich, aber man muss es deutlich sagen: So phantastisch wie auf meinem letzten Walk durch Niederbayern war das Wetter diesmal nicht, sodass wegen Regens tatsächlich ein kompletter Wandertag ausgesetzt werden musste.

Was mir aufgefallen ist: Man grüßt sich. Immer. Jeder jeden. Überall. "Moin." - Anders als in gewissen Gegenden unserer Republik, wo Menschen, die gegrüßt werden, einen Satz hinter die Hecke, wahlweise rückwärts machen vor Schreck. In Schleswig-Holstein wird - neben kaum auffälligen Dialekten - Deutsch gesprochen. Und verstanden. Problemlos.

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Ein schlichtes Moin - und der Tag ist mein!

Die Landschaft

Insgesamt ist mein diesjähriger Herbstwalk in vielerlei Hinsicht das komplette Gegenteil von meiner Wanderung durch Niederbayern im letzten Frühjahr. Zunächst einmal: Es ist flach.

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Die Eider-Treene-Sorge-Niederung hätte ich gerne bei besserem Wetter durchschritten - vier Stunden mit Starkregen mag weder die Handykamera noch der unter mehreren Regenschutzlagen verborgene Mensch

Einen Hauch von Hügeln gibt es verienzelt schon, zum Beispiel in der Nähe von Schleswig.

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Blick von Schanze 14 am Danewerkwall Richtung Osten - man erahnt Hügel

Weite Landschaft charakterisiert die Wanderung durch Schleswig.

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Experten erkennen hier einen welligen Untergrund

In Holstein dann, in der Gegend um Albersdorf steht ein Hügel, der "Anstieg" beträgt jedoch nicht mehr als 25 Höhenmeter.

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Im weiteren Verlauf dieser Strecke Richtung Meldorf ist es wieder weitgehend flach.

Lediglich die Gegend rund um Burg (Dithmarschen) ist mit kleinen Anstiegen "gesegnet", dort gibt es dann (abseits der offiziellen Route des E1) sogar einen Aussichtspunkt am Mühlenberg.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass an dieser Stelle keine atemberaubenden Landschaftbilder gezeigt werden können.

Wege

Von besonderen Fernwanderwegen kann hier auch nicht berichtet werden - wenige Kilometer geht es vor Meldorf den Nord-Ostsee-Wanderweg entlang, zwischen Meldorf und St. Michaelisdonn ein Stück Jakobsweg.

So trabt man Kilometer um Kilometer vor sich hin, unbehelligt von eventuellen Störenfrieden wie anderen Wanderern (es gibt keine, allenfalls mal Spaziergänger) oder Kampfradlern (diese flüchten mit ihren aufgemotzten Mountainbikes in die - der Name verrät es - bergigen Regionen unseres Landes). Das E-Bike führt eine gewisse Existenz, die sich jedoch ebenfalls eher hintergründig manifestiert - also keine sich selbst überschätzenden Senioren, die im Affenzahn bergab an einem vorbeirasen. Das ist schön.

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Radlerin im Bild - vorbildlich mit Helm, gemächlich über das Feld von einem Ort zum nächsten fahrend

Viel Spaß gemacht hat ...

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... dieser gemächliche Weg an der Marsch entlang, kurz vor Burg (Dithmarschen) ...

... sowie ...

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... der Waldweg mit bizarrem Randbewuchs - hier hinter Albersdorf

Der E1 selbst ist häufig nicht so gut ausgezeichnet, man ist mit einer Wegführung per GPS gut bedient.

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Der E1 ist an diesem Wegweiser vorbildlich ausgewiesen, ebenso wie der Radweg nach Brunsbüttel - zu einem Zeitpunkt, als man noch glaubte, von dort nach Helgoland schippern zu können

Ortsbild

Abwechslung in das Geschehen bringen die Ortschaften und kleinen Städte. Hier konnten sehr unterschiedliche Beobachtungen gemacht werden.

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Häufig bieten sich sehr schöne Anblicke - oben und unten zufällig dasselbe Dorf

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Insbesondere in den größeren Städten gibt es viel zu sehen.

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Die Fassade des Doms St. Petri von Schleswig - ich finde ja die Fassadengestaltung mit den verschiedenfarbenen Ziegeln interessant. Das Gebäude zählt zu den bedeutendsten Baudenkmälern Schleswig-Holsteins

Natürlich kann man auch wunderbar in Flensburg herumstreifen und farbenfrohe Fotomotive erkennen.

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Goldbunte Wappen am Nordtor (das Bild des Tors findet Ihr im Beitrag), das untere Ist eine künstlerische Neuinterpretation aus dem Jahr 2021, in der die Löwen durch Katzen ersetzt wurden

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Bunt, wenn auch künstlerisch weniger anspruchsvoll, ist diese ...

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... lauschige Sitzecke des "Sultan Markt", ebenfalls in Flensburg

Leider ist die Kombination von Alt und Neu nicht immer glücklich gelöst.

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Die historischen Häuser in Schleswig - im Bild links der Walbohm-Speicher aus dem frühen 19. Jahrhundert - wurden komplettiert mit einem seltsam fremd anmutenden Eckgebäude. Könnte sogar sein, dass es sich um einen modern verkleideten Original-Bau handelt

Wenn wir schon bei Kneipen sind - hier ist mein Favorit:

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Führt ein Schattendasein in Schleswig: Bar mit verheißungsvollem Namen - übrigens in direkter Nachbarschaft zu der weiter oben abgebildeten Häuserzeile

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Dieser farbenfrohe (Schand?)Fleck in Flensburg soll einfach nur überleiten zu einer weiteren Kategorie von Ortsbildern:

Im gesamten Bundesland LIEBT man Ordnung, kurz geschnittenen Rasen und Pflanzen, die sich nicht ausbreiten können bzw. die im Zaum gehalten werden.

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Stein an Hecke - Geometrie ist Trumpf

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Da wird sich der Heckentrimmer (die korrekte Berufbezeichnung lautet: Topiarius) ganz schön geärgert haben, dass das Objekt links im Bild so schief geworden ist. Es verdeckt ja noch nicht einmal die unbekleidete Marmorne, der sich hinten so halb im Gebüsch versteckt

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Ja, genau, auf so einem Rasen darf man den Baum natürlich nicht eingraben - dieses ästhetisch gefällige Anwesen hat Besitzer mit Drang zum Perfektionismus. Was ja per se nicht schlecht ist ...

Alle Follower, die sich für Fassaden interessieren, werden jetzt jubilieren - hier kommt was für euch:

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Der Mensch geht mit der Zeit und klebt die Steinoptik einfach auf! Damit Passanten auch garantiert erfahren, was sich im Innenraum abspielt, wurden neuerdings extra große Panoramafenster eingebaut. Ich gehe davon aus, dass noch weitere Renovierungsarbeiten folgen werden

"Da legst Di nieda!", könnte man sagen, womit wir bei der nächsten Rubrik wären:

Raststationen

Weiß jeder: Man kann nicht immer nur einen Fuß vor den anderen setzen. Manchmal muss man sich auch auf die vier Buchstaben setzen. Hinsetzen.

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Beinwellness: Auf dieser Bank mitten in der flachen Landschaft mit Blick in die Unendlichkeit saß ich sehr gerne - zwischen Wolmersdorf und Windbergen

Es gibt aber auch Orte, da sollte man, wenn's geht, sitzen vermeiden - es gibt da Methoden.

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WCs, die man als Wanderer oder Wanderin benutzen kann, sind selten. Diese hier am Kai in Flensburg sind zumindest originell gekennzeichnet. Die Kartenfunktion der Suchmaschine ergibt allerdings: "vorübergehend geschlossen"

Viele E1-Gänger ruhen sich im Zelt aus und kochen sich abends am Campingkocher eine leckere Mahlzeit. Cool Walking indessen liebt Gasthöfe, besonders die mit Lokalkolorit.

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Holsteinisch-orientalische Synthese: Traditioneller Gasthof mit indischen Betreibern - in Albersdorf

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Holsteinisch-griechische Synthese im türkisch geführten Gasthof

Mit dem Bild unten wird der Übergang zu Übernachtungsmöglichkeiten eingeleitet - interessant für alle, die nicht im Zelt nächtigen.

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Frühstücksgedeck in der Gaststube eines Traditionshauses: Kaffee (Thermos), Orangensaft, Ei, Marmelade, je zwei Scheiben Käse und Wurst sowie zwei Brötchen mit Butter. Ach so: Fruchtjoghurt

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Man ist verleitet zu sagen: "Diese Hecke kennen wir doch schon." Mitnichten! Dies ist das Hotel in der Stadt, die ich selbst nicht zu Gesicht bekam (Heide) - das Wetter war zu schlecht (Aufnahme vom Folgetag). Hier fühlen sich Gäste wohl, die einen normalen Hotelstandard mögen

In Dörfern und Kleinstädten hingegen muss man mit anderen Standards vorlieb nehmen.

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Man könnte meinen, dass die Rosette, die an der Türklinke fehlt, in der Duschkabine auf die Fliesen geschraubt wurde. Bloß: warum?

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Dies ist ein anderes Bad. Das WC wurde in eine Nische eingefügt, die maximal 10 Zentimeter breiter ist als die Sanitärkeramik selbst. Wohl dem oder der, der/die sich bereits schlankgewandert hat!

Nach wie vor zum Erbarmen ist die Lage von Gasthöfen in historischen Häusern.

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War schon vor acht Jahren geschlossen - Gasthof mit den Initialen P.H. in Flensburg

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Sieht nicht so aus, als würde der hier recht bald wieder öffnen - in Albersdorf

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Auch diese Domschänke am Marktplatz von Meldorf Ist leider geschlossen - Top-Lage, wunderschönes Gebäude, kein Bedarf

Special: Oktoberfest und Kaltgetränke

Das Oktoberfest ist ja mittlerweile zum Inbegriff einer Lebensart geworden, die in anderen Teilen Deutschlands herbeigesehnt wird.

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Der Himmel der Bayern befindet sich in Wirklichkeit nicht nur im Zelt der im Bild erkennbaren Brauerei

Um mit der Wahrheit herauszurücken: Der Himmel in Schleswig-Holstein ist derselbe wie der in Bayern! Nun würde man sich unter diesem gerne genauso gut amüsieren wie in München, weswegen man dazu übergegangen ist, selbst Oktoberfeste auszurichten.

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In Tellingstedt ist die Ankündigung eher etwas undifferenziert, man braucht zumindest ein Ticket. Der Turm auf der Abbildung ist keins dieser abenteuerlichen Fahrgeschäfte, sondern gehörte vermutlich einstmals zu der gegenüberliegenden Südermühle

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In Flensburg wird es schon konkreter: Es wird o'zapft, dazu spielen Hubi & Manni auf - don't miss! Frage: Wie heißt "o'zapft is" eigentlich in Oberallgäuerisch? Annäherung: "Aufzapft isch's"

Womit wir bei der Lieblingsrubrik vieler meiner Wegbegleiter, Fans und Follower sind: dem Bier. Dieses gibt es in Schleswig-Holstein reichlich. Ich gestehe, dass ich diesmal nicht alle abgelichtet habe, insbesondere fehlt mein Favorit, das "Flens", das ich mehrfach getrunken habe.

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Das Bier in dem Willibecher rechts oben nennt sich "Urstrom" und wurde mir im genialen "Odins" kredenzt. Es schmeckt. Auch das Holsten war sehr trinkbar. Das Veltins fiel dagegen leider ab, es kam überdies aus einem Zapfhahn, der zu selten betätigt wird. Der Ouzo, den man mir dazu gereicht hat, als Apreitif übrigens, wurde nicht probiert

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Neben dem Flensburger Pilsener fand ich das Bier aus Hansens Brauerei im gleichnamigen Wirtshaus in Flensburg hervorragend. Das "Opa Marczak Urtyp", das ich dort ebenfalls probiert habe, war dagegen nicht so meins. Beim daneben abgebildeten Dithmarscher gefiel mir nicht nur das Stillleben mit Rose, sondern auch der Geschmack: herb, kühl, spritzig - eben so, wie eine goldgelbe schaumgekrönte eisgekühlte Belohnung sein soll

Zu meiner großen Überraschung gibt es in einigen Restaurants auch ziemlich gute Weine.

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Das "Odins" in Schleswig hat sogar eine eigene Abfüllung, im Bild "Alter Schwede" des Weinguts Schwedhelm in Zellertal. Da ich bei meiner Wanderung auf dem E8 haarscharf daran vorbeigelaufen bin, war es Ehrensache, dass ich einen Wein aus der Serie probiert habe - zur Nachahmung empfohlen

Flora und Fauna

Kühe und Schafe - viele, meist verteilt in der Weite des Landes.

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Dieser Genosse hat eine Besonderheit. Ein Schild vor Ort in Haithabu erklärt Details, nur leider nicht fotografiert. Daher den Chatbot befragt, der berichtet: "Die Besonderheit der Wikinger-Schafe in Haithabu ist ihre historische Regionalkontextualisierung im UNESCO-geschützten Wikinger-Geschichtsort, wo traditionelle Schafzucht mit archäologischen Funden vereinigt wird und Einblicke in Viehhaltung der Wikingerzeit bietet." Das deckt sich mit meinen Erinnerungen

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Sehr lustige und neugierige Tiere - manche kommen in Scharen herbeigerannt, wenn sie am Weg, auf dem den lieben langen Tag niemand vorbeikommt, jemanden bemerken

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Immer wieder faszinierende Natur - Porling, der an Totholz wächst und dieses zersetzt

Eine Wandererweisheit läuft einem auch noch über den Weg:

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Nicht nur die Störche! Nebenbei: Man beachte die Werbung für ein bayerisches Biererzeugnis!

Schlussbilder

Diese drei Schlussbilder sind in Flensbrug entstanden.

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Cool Walking fühlt sich von diesem Schaufenster angesprochen und ...

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... probiert ein Selbstporträt im Verkehrsspiegel (ein für Cool Walking typisches Genre der Porträtfotografie), wobei das Tor sehr mächtig und der winzige Mensch im Spiegel kaum auszumachen ist. Es kann also hinsichtlich Coolness schlechterdings kein Ergebnis des Versuchs abgeleitet werden

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Hier sind sie wieder: die sich das Panorama betrachtenden Wanderschuhe. Die Fexe unter den Followern erkennen sofort: Es handelt sich um ein neues Paar*

*Diese Wanderschuhe von Salomon sehen hervorragend aus, passen sehr gut - Cool Walking ist mittlerweile bei der längsten Damengröße angelangt - und sind angenehm beim Laufen. ABER: Die Goretex-Membran ist nicht wasserdicht. Ein erstes Feedback an den Verkäufer ergab: Nach seiner Auffassung habe ich die falschen Socken getragen (also das Modell Socken, das ich die letzten mehreren Tauscend Kilometer immer trage und von Zeit zu Zeit nachkaufe). Lohnt es sich, da in einen Streit reinzugehen? Ich überlege noch.

Routeneinteilung für alle, die weniger trödeln wollen:

1. Schleswig (ab Bushaltestelle Lüttredder Dannewerk) - Bergenhusen (ca. 24 km) - eventuell Übernachtungsmöglichkeit in Bergenhusen oder Bus nach Schleswig.

2. Bergenhusen - Dörpling (ca. 22 km) - keine Übernachtungsmöglichkeit, Bus nach Heide ab Dörpling Endstation.

3. Dörpling - Albersdorf (ca. 23 km) - Übernachtungsmöglichkeit in Albersdorf.

4. Albersdorf - Meldorf (ca. 26 km) - Übernachtungsmöglichkeit in Meldorf.

5. Meldorf - Kuden (ca. 23 km, ca. 160 HM) - keine Übernachtungsmöglichkeit, Bus nach Burg, Meldorf oder Brunsbüttel - alternativ durchheizen bis Burg (ca. 30 km bei insgesamt 270 HM) - Übernachtungsmöglichkeit in Burg oder Bahn nach Itzehoe.

Hinweis: Übernachtungsangaben sind nur Möglichkeiten! Unbedingt im Vorfeld prüfen, ob überhaupt eine Übernachtungsmöglichkeit samt Abend-/Morgenverpflegung angeboten wird. Dgl. unbedingt prüfen, ob Busse/Züge fahren! Und wenn ja, dann wohin.

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