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St. Michaelisdonn - Burg 

Durch das Herz von Dithmarschen

Abwechslungsreiche Landschaft charakterisiert diesen Walk durch die Region Dithmarschen - einige kleinere Anstiege und Panoramen inklusive. Am Schluss findet er ein rasantes Ende. 

Heute wurden ca. 16,5 km in 3:31 Stunden reiner Laufzeit gegangen, davon die letzten 4 Kilometer in 40 Minuten galoppiert. Und es ging ganz schön auf und ab: 170 Höhenmeter im Anstieg

Nicht der richtige Blog-Eintrag? Oder Lust auf mehr zum Thema Wandern und Fernwanderung? Zu Planung, Ausrüstung und Tipps? Zum Thema "Walking on the cool side"? Hier geht's zurück zu: Cool Walking

Strammer Marsch über der Marsch 

Heute soll es eine entspannte Abschiedstour werden - bis nach Burg (Dithmarschen), von wo aus am frühen Nachmittag ein Bus in 40 Minuten bis fast direkt vors Hotel in Brunsbüttel fährt.

Praktischerweise geht es gleich beim Hotel los, die geplante Besichtigung des Zentrums von St. Michaelisdonn mitsamt Marktplatz und Kirche entfällt. Zunächst muss eine Bahnlinie gekreuzt werden.
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Markantes Bahngebäude an der Trasse nach: Sylt? 

An mehr oder weniger derselben Stelle steht ein interessanter Bahnwaggon, Funktion nicht ganz klar, aber fotogen:
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Im Anschluss geht es hinaus aufs freie Land.

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Der Weg beginnt vielversprechend, die Luft duftet nach Heu und Kräutern 

Bald schon ist man am Naturschutzgebiet Kleve angelangt, das man durchquert, um im Anschluss einen ersten kleinen Anstieg vor sich zu haben.

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Durch dieses Waldstück muss man hindurch, dann kreuzt man das ... 

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Naturschutzgebiet Kleve (Bild oben - wirklich nur ein recht schmaler Landschaftsstrich), der Weg macht eine Kurve und führt hinauf zum Bismarckstein (mit Picknicktisch, Sitzbank und Ausblick auf das Naturschutzgebiet Kleve):
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Mit den geographischen bzw. landschaftlichen Begrifflichkeiten dieser Region muss ich mich noch auseinandersetzen. Man ist hier in der Region Dithmarschen, benannt nach der Marsch, die hier die Landschaft bildet.

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Der Weg geht auf der Anhöhe weiter, man blickt hinab auf die Marsch. Diese begleitet Wanderer von nun an bis kurz vor Burg  

Oben über dem Abhang gibt es ein kleines Heide-Areal, in das man hineinläuft, um ein schönes Panorama zu haben.

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Weg vom (oben) und zum (unten) Aussichtspunkt von der kleinen Heide oberhalb der Marsch - mit Blick über dieselbe 

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Mit Spannung wird schon der Flugplatz von St. Michaelisdonn erwartet.

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Hier ist er, der Flugplatz - mit türkisfarbenem Fluggerät an Tower 

Es macht Spaß, hier ein wenig herumzulaufen, obwohl absolut tote Hose ist.

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Sogar das Restaurant hat geschlossen 

Auf einer geteerten, aber kaum befahrenen Straße läuft man weiter bis nach Kuden, dem nächsten Ort.

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Kurz vor Erreichen von Kuden fällt dieses wie abgezirkelt wirkende Bassin auf - was könnte das sein? 

Kuden wird durchschnitten von der Hauptstraße nach Brunsbüttel. Hier könnte man, wenn man müde wäre, den Bus nehmen. Nach Burg oder nach Brunsbüttel, welches am Eingang des Nord-Ostsee-Kanals und somit an der Nordsee liegt. Zunächst geht man durch die Ausläufer der Ortschaft.

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Beschauliche Vorstadt von Kuden  

Unterwegs können ein paar traditionell gestaltete Häuser fotografiert werden.

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Schönes Haus mit Reetdach am Ortseingang von Kuden 

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Großer Hof in Kuden (oben), weiterer großer Hof an anderer Stelle im Ort (unten) 

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Bei der Schule gibt es eine Bushaltestelle mit Unterstand und mit Sitzbank, wobei der Ort nicht übermäßig attraktiv ist, aber wenn die Beine müde sind, muss eben gesessen werden. Punkt.

Wer jetzt schon den Heimweg antritt, kann hier in Kuden auch eine Rarität bzw. Delikatesse kaufen:
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Wachteleier - Erwerb möglich am Ortsausgang von Kuden im Kreis Dithmarschen 

Hinter Kuden beginnt ein Wegstück entlang der Marsch.

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Blick auf die Marsch - vom E1 aus gesehen 

Es folgen ein paar Impressionen von dem Weg unterhalb der Ortschaft Buchholz.

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Hier macht es Spaß zu laufen, wobei ... 

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... dieses Schild gar nicht so gute Laune macht. Schande über den Spaßvogel, der diese Information geschwärzt hat 

Egal, es muss weitergehen - immer mit der offenen Marsch- und Moorlandschaft auf der rechten Seite.

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Wanderweg kurz vor Burg in Dithmarschen 

Das Handy macht Pling - und die gute Stimmung ist mit einem Schlag weg. Manch eine(r) wird sich gefragt haben: "Wieso Brunsbüttel"? Eben weil von dort am nächsten Tag ein Schiff nach Helgoland genommen werden soll. Und nun: Pling. Das Schiff wird in Brunsbüttel nicht anlegen. Just in dem Moment fällt der Blick auf diesen Picknicktisch: 

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Hervorragend geeignet für eine Rast - oder für eine Telefon-Arie: Picknicktisch auf der Höhe von Buchholz 

Diese Wanderung endet hier (und weicht einer sportlichen Einlage).

Mehrere Telefonate ergeben: Fähre kann umgebucht werden auf Startpunkt Hamburg. Hotel in Brunsbüttel kann nicht storniert werden. Der Zug nach Hamburg fährt in ca. 45 Minuten, und zwar ab Bahnhof Burg, der wiederum außerhalb liegt. Der Weg dorthin verläuft weitgehend auf der Trasse des E1 und ist unter normalen Umständen sogar recht schön, ein Auf und Ab durch den Wald. In Burg selbst kreuzt man die Straße nach Brunsbüttel, wobei "praktischerweise" hier wegen Straßenbauarbeiten ein Umweg eingelegt werden muss, dann geht es weiter über einen Wanderweg durch Parkanlagen. Wegen der Kürze der Zeit wird nicht ein einziges Foto gemacht.

In Summe: Der Zug wird in letzter Minute erreicht, eine Unterkunft in Hamburg gefunden, dem Hotel in Brunsbüttel das schöne Geld geschenkt.

Die Berichte über diese Wanderreise werden noch überarbeitet und um fehlende Informationen angereichert. Wie immer gibt es im Anschluss noch eine Zusammenfassung der Eindrücke mit Überblick über die getrunkenen Biere. Daher: Dranbleiben lohnt sich

Raststationen

Auf dieser Tour muss man keine müden Beine bekommen, es gibt genügend Rastmöglichkeiten.

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Unterstand mit Durchblick (Fenster): auf der Anhöhe über dem Naturschutzgebiet Kleve 

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Sitzbank mit Panorama - kurz vor Erreichen des Flugplatzes 

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Sitzbank mit Blumenschmuck an einer wenig befahrenen Kreuzung kurz hinter dem Flugplatz (oben und unten) 

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Nicht wirklich die beste Rastmöglichkeit, dafür ergibt das Rot ein gutes Bild und man kann Tiere (Rinder) beobachten. Kurz vor Erreichen von Kuden 

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Ich nehme mal an, diese Sitzbank ist privat und gehört zum Hof, der in Kuden steht. Ergibt trotzdem ein nettes Bild 

Gewohnt habe ich in Hamburg im "Fritz im Pyjama" bei der Sternschanze. Gegessen im "Krug" bei St. Pauli. Beides Empfehlungen. Das "River Loft", das ich in Brunsbüttel gebucht hatte und wo es auch abend etwas zu Essen gegeben hätte, konnte jedoch nicht in Anspruch genommen werden, auch wenn der volle Preis inklusive Frühstück einbehalten wurde.

Flora und Fauna

Ein paar Besonderheiten gibt es diesmal schon. Zunächst das hier:

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Im Naturschutzgebiet Kleve gibt es - so klein es auch sein mag - jede Menge Rehe, die nicht sonderlich aufpassen. Dieses hier beäugt den nahenden Menschen und verschwindet erst in letzter Sekunde 

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Diese hier tummeln sich seelenruhig auf der Wiese vor dem Flugplatz - nehmen erst Reißaus, als die Wanderin fast vor ihnen steht 

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Schafe in der Ferne 

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Oben Detail, unten die Gruppe. Sehr merkwürdige Rinderrasse mit weißem Bauch. Mir kommen sie wie geklont vor - einige haben die identische Zeichnung am Bauch. Gesehen kurz vor Kuden 

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Zu guter Letzt dieses Heidekraut in lieblichem Pink : 
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