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Wiesenfelden - Stallwang

Schöne Aussichten

Wunderschöner Walk mit viel Abwechslung, weiten Ausblicken und dabei wenig anstrengend. Es geht durch Dörfer (Wiesenfelden, Haunkenzell), über Berge (u.a. Pilgramsberg), durch Wälder und über freies Gelände.  

Am Schluss dieser Tour zeigt die App 20,3 Kilometer, gelaufen in 4:32 Stunden reiner Gehzeit bei 330 Höhenmetern. Weil ich bis nach Stallwang gelaufen bin und nicht, wie hier angelegt, zur Bushaltestelle Haunkenzeller Weg bei Niederkinsach 

Nicht der richtige Blog-Eintrag? Oder Lust auf mehr zum Thema Wandern und Fernwanderung? Zu Planung, Ausrüstung und Tipps? Zum Thema "Walking on the cool side"? Hier geht's zurück zu: Cool Walking

Erst Affenzahn, dann Schneckentempo

Habt Ihr Euch bei meinen letzten Touren gelangweilt? Bei dieser Tour ist damit Schluss. 

Der eigentliche Plan für heute lautet., möglichst lang herumzutrödeln, um dann einen Bus gegen 18 Uhr an einer Haltestelle direkt am Weg zur Unterkunft zu nehmen. Gaaanz viel Zeit also, die genutzt wird, um länger mit dem Gepäck rumzutun. Kurz vor Abmarsch noch ein Blick auf den Plan, um festzustellen, dass es auch einen Bus um 14:17 Uhr gibt. Theoretischerweise wäre dieser, wenn man zügig durchrauscht und wenn unterwegs keine unerwarteten Hindernisse auftauchen, erreichbar. Denn die Vorstellung um 16 Uhr anzukommen und dann noch volle 2 Stunden irgendwo herumzulungenern, wo man nicht weiß ob es einen Gasthof gibt, der geöffnet ist, ist extrem unattraktiv. Definitiv. Der Weg scheint einfach und das Projekt machbar. Und Cool Walking mutiert schier zu Cool Running..
Weil trotz des ungewöhnlichen Verlaufs der Tour alles so wunderbar ineinander gegriffen hat, werden die "Raststationen" sowie "Flora & Fauna" in diesen Hauptbeitrag integriert. 
Direkt hinterm Schiederhof rast Cool Walking über einen Wiesenweg.
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Wichtige Wegweiser - kurz hinterm Schiederhof. Man könnte sich ja an dieser Stelle verlaufen 

Der E8 macht hier einen Bogen (den man wohl abkürzen kann) nach Wiesenfelden (das man im Fall der Abkürzung freilich ausließe).
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Ländliche Szenerie mit extrem nervösen Pferden auf dem Weg nach Wiesenfelden 

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So macht Wandern Spaß - auch wenn das Tempo zum Genießen viel zu hoch ist  

Wiesenfelden hat einen Weiher über den ein langer Steg führt. Ein Highlight gewissermaßen, auf das man sich bereits freut. Groß ist die Enttäuschung indessen, als man direkt davor steht:
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Dieser Programmpunkt entfällt - der Steg über den Weiher von Wiesenfelden ist geschlossen

Man muss um den Weiher herumlaufen, was den Weg verlängert. Wir erinnern uns: Es soll ein Bus erreicht werden. 
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Die Wanderin betrachtet den Steg also aus der Ferne. Immerhin ein hübsches fotografisches Motiv 

Cool Walking versucht nach Möglichkeit, diesen Umweg abzukürzen. So oder so geht es hinter Wiesenfelden steil den Berg hinauf.
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In den Höhen über Wiesenfelden 

Hier oben gibt es zwei Sitzbänke, von denen man auf Wiesenfelden hinabblickt.
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Auf dieser Sitzbank kann man sich ausruhen und Wiesenfelden von oben betrachten 

Keine Zeit, keine Zeit. In Windeseile geht es vorbei an Utzenzell mit seiner Kapelle.
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Kapelle am Wegesrand, aus dem Augenwinkel betrachtet  

Der Weg führt nun um den (oder das?) Büschel (740 m) herum.
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Absperrungen lösen immer ein ungutes Gefühl aus, auch wenn überhaupt keine Gefahr besteht. Diese hier kann seitlich passiert werden 

Plötzlich steht man an einer Wegbiegung an einem Platz mit toller Wandererinfrastruktur.
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Ein herrlicher Ort - hier könnte man sitzen und kontemplieren 

Gegenüber steht übrigens die Buscherl Schutzhütte - dies als Info, falls es reg.et, wobei der Spaß dann sicherlich stark eingeschränkt ist. 
Weiter geht die Raserei - ein Bnick auf die Uhr zeigt: Es wird knapp. Wegen der Fotostopps. 
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Schmaler Pfad kurz vor Kragenroth 

Man erreicht freies Gelände.
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Schöne Landschaft (Sitzbank vorhanden) mit ... 
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 ... Wegkreuz 
Es folgt ein längeres Stück durch den in dieser Gegend immerschönen Wald.
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Waldweg - in der Karte steht bei Brunnschlag 
Nach reichlich 10 Kilometern fordert das hohe Tempo Tribut. Flasche leer, Magen auch. Wie gut, daß just hier sich die Landschaft öffnet und dann auch noch eine Sitzbank parat steht.
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An diesem Hang bei Kesselboden steht praktischerweise eine Bank. Sie ist zwar zugig, aber das Panorama gibt alles Mögliche her: Kirchenberg (624 m), Pilgramsberg (Ort und gleichnamiger Berg mit 619 m), den Gallner (709 m) sowie den Bergriegel, auf dem der Hadriwa Höhenweg zum Waldwipfelpfad verläuft. Im Hintergrund die hohen Berge des Bayerischen Walds 

Es folgt ein finaler Kontrollblick auf die Uhr. Ja, man könnte, mit Betonung auf könnte, den Bus erreichen, wenn man dieses Tempo durchhält, wobei es noch auf den Pilgramsberg geht und wie immer mit Unwägbarkeiten zu rechnen ist. Auch wird der Plan kontrolliert, nur um festzustellen, dass der "frühe" Bus mitnichten direkt fährt. Sondern einen zeitraubenden Umstieg in der Nähe von Straubing beinhaltet. Somit ist klar,: Von jetzt an ist herumtrödeln und herumlungern angesagt.
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Nachdem der Druck raus ist, läuft es sich ganz entspannt im Hier und Jetzt  

Gemütlich passiert man kleine Weiler, z.B. Kleinneundling und kommt schließlich bei einem alten Hof an.
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Dieses Gebäude, Teil eines Ensenbles, könnte denkmalgeschützt sein. Sein Besitzer hat sich gegenüber ein neues Haus gebaut 

Ein sehr kurzes Stück geht es elend steil den Hang hinauf, man kreuzt eine große Straße und biegt ein in den Weg zum Kirchenberg und dem Pilgramsberg. 
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Mein Favorit - Hinweisschild zu einem Gasthof (der geschlossen hat) 

Recht kommod geht es nun den Berg hinan.
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Toskanisch anmutende Landschaft 

Bei langsamem Tempo wird man auch der einen oder anderen Besonderheit gewahr.
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Findling am Rand des Weges 

Der Weg hinauf zu St. Ursula ist entsprechend kurzweilig, bald schon ist man da.
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Großartiger Baum, dessen Verästelungen man zu dieser Jahreszeit gut erkennen kann 

Man steht auf dem Gelände der weithin sichtbaren Kirche St. Ursula:
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Der Eingang erfolgt über einen Vorraum, der mit zahllosen Votivtafeln geschmückt ist.
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"Maria hat geholfen" Der Raum mit den Votivtafeln 

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Zur Veranschaulichung für alle, die diese Form der Marienverehrung nicht kennen - man sieht: Diese Darstellung ist gar nicht mal so alt 

Nun muss es aber erwähnt werden: Die Fernsicht von diesem Ort ist bombastisch. Es gibt Variationen von Sitzbänken (im Schatten, in der Sonne, Picknicktisch), alle gesegnet mit diesem herrlichen Panorama.
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Vorhin toskanisch, jetzt griechisch - gemeint ist die Anmutung 

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Blick auf Pilgramsberg vom Pilgramsberg 

Irgendwann hat der schönste Spaß an Ende und man muss weiterziehen. Der Weg hinab nach Haunkenzell ist wirklich steil. Dafür wird man beizeiten belohnt mit einem schönen Blick auf den Ort.
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Das nächste Ziel: Haunkenzell 

InHaunkenzell streicht man um den Gasthof "Silbersterne" herum. Denn im Vorfeld war hier eine Unterkunft angefragt worden. Aus welchem Grund auch immer, kam einer Absage. Das Haus ist groß und macht einen guten Eindruck. Weshalb man sich wundert, dass es dort kein Zimmer gab. Im Anschluss geht es hinüber zu der Kirche Sankt Martin. In die man hineinblickt. Drei Frauen sind damit beschäftigt, die Kirche für einen größeren Gottesdienst vorzubereiten.
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Im Eingang der Martinskirche von Haunkenzell: Möglichkeit, Weihwasser zu kaufen ... 

Ein nachträglicher Blick auf die Karte offenbart: Haunkenzell hat sogar ein Schloss. Nicht wahrgenommen. Gesehen wurde stattdessen:
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Die etwas andere Tribüne - sehr viele Fans - vor allem gebrechliche - darf der FC Haunkenzell nicht haben! 

Man ist schon nah am Ziel bei Stallwang.
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Hinter diesem Hof beginnt der finale Abstieg nach Niederkinsach, ...  

... wo morgen der Anstieg auf den Gallner beginnen wird. 
Der Tag war lang und irgendwie möchte man auch mal ankommen. Daher ist die Freude groß, dass es von nun an nur noch bergab geht. Zu früh gefreut: Die Lage ist unübersichtlich,  man verläuft sich, muss wieder zurück usw. Und dann ist der Weg auch noch steil und wegen des vielen Laubs auch noch rutschig. 
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Rennstrecke hinab ins Tal, mit kleinen Hindernissen  

Wie erwartet, ist es viel zu früh für den Bus. Daher die Entscheidung, hinüber nach Stallwang zu laufen und zu versuchen, in einem auf der Karte ausgewiesenen Autohaus nachzufragen, ob jemand jemanden kennt, der jemanden kennt, der einen hinunter nach Steinach zu Unterkunft fahren kann. 

Das Haus riecht streng nach Reifen und sonstigem Autozubehör. Die gelangweilten Herren hinter ihren Rechnern schauen ratlos. Nein, so jemanden kennen sie nicht. Also weiter zum Gasthof "Post". Der nicht nur geöffnet hat, sondern zu diesem Zeitpunkt eine große Gruppe von Bikern mit Kaffee und Kuchen verköstigt. Auch hier stelle ich Wirt und Bedienung die Frage, ob sie jemanden kennen, der jemanden kennt und so weiter, der einen hinunter nach Steinach bringen könnte. Der Wirt ist ein langer Lulatsch mit dickem Bauch und schaut irgendwie traurig drein. Nein, er kennt niemanden. Die Bedienung wäre bereit, nach ihrer Schicht mich nach Steinach zu bringen, wobei das in die entgegengesetzte Richtung ist die sie selbst fahren müsste. 

Ich bestelle mir ein alkoholfreies Weißbier und setze mich vor dem Haus in die Sonne. Es folgt eine sehr kultivierte Unterhaltung mit einem der Biker. Wobei sich herausstellt, dass sie eine Gruppe von Rotariern sind, die regelmäßig Motorraditouren unternehmen. 

Nun ist es an der Zeit, bei dem für morgen vorbestellten Taxi anzurufen, und die Abholung zu bestätigen. Bei dieser Gelegenheit frage ich nach, ob der Fahre, namentlich Herr Bugel Josef, denn schon jetzt Zeit hätte, mich in Stallwang abzuholen und nach Steinach zu bringen. Oh Wunder: Er hat. Und so kommt es, dass ich etwa einer halbe Stunde später reichlich 1 Stunde vor Abfahrt des Busses mit dem Taxi abgeholt und äußerst bequem nach Steinach chauffiert werde.
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Schöner Eingang zum Gasthof "Post" in Stallwang 

Raststationen

Alle Rastmöglichkeiten sind im Textbeitrag beschrieben. 

Gewohnt habe ich in Steinach bei Straubing im "Landgasthof Krone". Modern geführtes Traditionshaus - das Restaurant (internationale Küche) gut besucht, nach meinem Eindruck auch beliebt bei Einheimischen. 

Flora und Fauna

Keine nennenswerte Sichtung.

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