Auf dieser Tour bekommt man noch einmal 360-Grad-Panoramen zu sehen - ohne auf einen Berg steigen zu müssen, ganz en passant von der König-Maximilian-Höhe aus. Im späteren Verlauf steigt man ab zur Erlau, von wo aus man den sanft, aber stetig ansteigenden "Bachwanderweg" (der auch für Radfahrer geeignet ist) nach Kropfmühl nimmt
Dieser Trail war unsportliche 15,2 Kilometer lang, es wurden 300 Höhenmeter im Anstieg überwunden - in sportlichen 3:20 Stunden reiner Gehzeit
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Leichte Wanderung Im südlichen Bayerischen Wald
Der Walk geht heute direkt auf dem Golfplatz los. Es ist Samstag und es haben sich bereits zahlreiche Golfer hier eingefunden, um die frühe Morgenstunde zu nutzen.

Beim Verlassen des Golfgeländes

Golfer beim Golfen

An den Eggerdorfer Teichen dürfen Berechtigte Angeln

Geheimnisse der Anglerei - der Fangmeldungskasten ist mit Vorhängeschloss gesichert
Von der Unterkunft aus hatte man diesen Weg bereits gesehen:

Ein breite, gerade verlaufender Feldweg führt hinauf nach Kellberg, den Ort mit der Zwiebelturmspitze. Von hier aus hat man ein phantastisches Panorama auf den Bayerischen Wald, hier besonders den südlichen Teil - links im Bild Thyrnau mit dem großen Klosterbau

Das Schmiedemuseum in Kellberg wurde nicht besucht, sondern nur fotografiert

St. Blasius von Kellberg

Bei diesem alten Heustadel öffnet sich der Blick bis nach Passau

Mal sehen, ob sich in der Nachbearbeitung etwas über diese Glocke herausfinden lässt

Rückblick: Kellberg mit St. Blasius, des weiteren links verschwommen die Berge des Bayerischen Walds

Auf diesem Bild ist nochmals Passau zu sehen
Es folgt der Weiler Wolfersdorf mit einer (ehemaligen?) Busgesellschaft und entsprechender Infrastruktur.

Hier wurden einstmals (oder werden noch?) Busse versorgt - es wirkt ein wenig antiquiert ...

Der Eigentümer der Immobilie mit der Wandbemalung, die vom nächsten "High"light kündet, ist ausdrücklich damit einverstanden, dass man das Kunstwerk ablichtet
Wenige Schritte weiter sieht man sie, die Attraktion: die König-Max-Höhe.

Die König-Maximilians-Höhe besteht aus zwei Elementen: einmal der Hügel mit Blickrichtung Südosten mit zahlreichen Sitz- und Picknickbänken (rechts im Bild), sowie - links beim Baum - ...

... ein weiterer schattiger Platz, von dem aus man Richtung Nordwesten blickt

König Maximilian von Bayern genoss an dieser Stelle im Jahr 1852 den Blick über sein schönes Bayern

Das Motiv kann sich wahrlich sehen lassen. Es naht auch schon eine kleine Gruppe von Wanderern, die sich hier länger aufhalten wollen
Cool Walking will heute noch bis nach Kropfmühl, die Eigenschaften des etwa sieben Kilometer langen Bachwanderwegs nach der Papiermühle sind unbekannt, dort könnte man (analog zu vorherigen Wanderungen an der Ilz) Zeit verlieren.

Auch beim Weitergehen freut man sich über den schönen Fernblick, hier zum Beispiel in Richtung Hauzenberg, das man in der höheren Auflösung auch erkennen kann

Gebäude am Ortseingang von Kapfham
In Kapfham wird die Maria-Himmelfahrts Dankkapelle besichtigt, dann muss man aber auch schon links abbiegen in Richtung Klink Dr. Schedel (die einem auf Wegweisern bereits mehrfach begegnet ist).

Ein Feldweg führt zunächst über freies Gelände, ...

... dann durch ein Waldstück ...
... zum eben erwähnten Klinikkomplex. Man hätte auch ohne Umweg dorthin gelangen können, aber: die Max-Höhe!
Der Weg schlägt noch einen Haken nach rechts, dann kreuzt man eine Straße (siehe auch Abbildung bei "Raststationen"), schließlich ist man für heute an der tiefsten Stelle angelangt.

Das Flüsschen Erlau

Parkplatz kurz vor Erreichen der Papiermühle

Schade, verpasst - just in diesem Moment, als die Kamera mal eine Sekunde nicht in Bereitschaft ist, fährt mit Getöse ein Technikwagen der Bahn über diese Brücke

Gleich hinter der Brücke ein ehemaliger Gasthof, der - wie es den Anschein hat - saniert wird. Man darf neugierig sein
Die Papiermühle liegt auf einer Halbinsel in der Erlau (die wenig später in die Donau münden wird), sie ist noch in Betrieb. Die ursprüngliche Idee, über die Halbinsel zu gehen, dabei eine dort befindliche Kapelle zu besichtigen, um anschließend bei Schmölz über eine Brücke wieder auf den Weg zu gelanden, muss verworfen werden: Firmengelände betreten verboten. Also die ganze Kurve auslaufen.

Schmölz ist eine Ansammlung von Häusern

Man kann hier über die Brücke gehen, um zur ...

Kapelle zu gelangen. Das erscheint der Wandersfrau in diesem Moment aber zu aufwendig - hoffentlich nichts verpasst!

Das hier ist der "Bachwanderweg" (so in der Karte). Er ist explizit auch als Radweg ausgewiesen, weshalb man vermuten kann, dass er bis nach Kropfmühl so bleiben wird

Dieser Weg ist sehr angenehm zu gehen, mal Sonne, mal Schatten, rechts der Aubach, der vor sich hin plätschert
Als Wanderer hat man diesen Weg nicht für sich allein. Fahrrad- und E-Radfahrer toben sich aus, ebenso wie Jogger, Nordic Walker und Powerwandersleute, die allesamt an einem vorbeieilen oder einem in noch schnellerem Tempo entgegenbrausen.

Nach zwei Kilometern erblickt man eine Zwischenmarke, die man sich gesetzt hat (Sitzbank? Vergnügungen?) - die Aubachmühle

Beim Weg selbst gibt es keine Veränderungen - mal Felsen am Wegrand, mal ...

... farbkräftige Blüten

Kropfmühl wird bdominiert von einem großen Werk - der Beschilderung nach zu urteilen: Graphit (Info, auch zu Besichtigung etc., folgt noch)
In der App war im Vorfeld keine geeignete Sitzbank ausfindig zu machen, wo man auf den Abholservice warten könnte. Da trifft es sich gut, dass das geschulte Auge der Wanderin diesen Platz entdeckt:

Über Kropfmühl und über der Straße, unten eine kleine Parkbucht - warten im Schatten, entspannen und eine wunderbare Wanderung durch den Bayerischen Wald ausklingen lassen! (Detailbild bei "Raststationen")
Raststationen
Gleich am Anfang (interessant für alle, die durchwandern und nicht am Golfplatz Station gemacht haben) gibt es am Weiher beim Golfplatz Rastmöglichkeiten.

Der Gasthof "Zum Kirchenwirt" in Kellberg hat auch Zimmer und ist in Betrieb
Auf der Maxhöhe alle erdenklichen Sitzgelegenheiten mit Panorama wahlweise nach Süden, Norden, Osten oder Westen.

Nach knapp sieben Kilometern an der Kreuzung der St 2319 gibt es einen Unterstand sowie eine Picknickbank - allerdings ist Motorenlärm bei der Pause mit dabei, was offenkundig nicht jeden stört (Tüte mit Pausenbrot wurde bereits auf dem Tisch abgelegt)

Auf dem sieben Kilometer langen Bachwanderweg gibt es nur vereinzelt und gleichzeitig unbequeme Sitzgelegenheiten wie diese hier - was schade ist, denn Sitzen am Bach und dem lustigen Wasser zusehen, das hätte was. Man würde sich dabei ganz gerne anlehnen ...

Famose Sitzbank über dem Ortseingang von Kropfmühl
Geplant hatte ich, eine Unterkunft in Hauzenberg zu nehmen - hierfür wäre ich vorher abgebogen, um zu Fuß anzureisen. Es gibt in Kropfmühl aber auch eine Busverbindung nach Hauzenberg - unbedingt vorher checken! Nun bewirkte eine Planänderung, dass in der Nähe von Zenting in einem kleinen Dorf bei Schönberg übernachtet wurde.
Flora und Fauna
WARNUNG: Alle, die eine Schlangenphobie haben, mögen dieses Kapitel bitte überspringen.
Heute gibt es eine kleine Auswahl.

Ich dachte immer, Anbindehaltung sei mittlerweile verboten - diese beiden Erdenbewohner sehen irgendwie gar nicht so glücklich aus

Dafür aber diese Hühner, die zwar eingesperrt sind, aber doch recht munter zu sein scheinen

Blechgenosse - ich bin noch am raten, was da auf der Verkleidung dargestellt werden soll

Hühner im Hühnermobil

Hübsche Blüte am Aubach

Es ist warm und überall tummeln sich Eidechsen - erst hier gelingt halbwegs eine Aufnahme
Andere Reptilien, nämlich Blindschleichen und Schlangen, bekommt man auf diesem Spazier-, Jogging- und Radlweg nur in zerkleinerten oder zermatschten Zuständen zu sehen: Radfahrer, insbesondere die mit schweren und dabei recht schnellen E-Rädern, übersehen die Tiere und fahren sie zu Brei. So krass muss man es sagen.

Das hier ist eine eine Natter. Sie hat bisher Glück gehabt und blieb von zweirädrigen Ungeheuern verschont. Sehr vital wirkt sie auf mich aber trotzdem nicht, es spricht einiges dafür, dass sie entweder sehr geschwächt oder sogar schon tot ist ...
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