Heute gibt es keine schwierigen Wege, kein Gestrüpp am Wegesrand oder Wurzelwerk, über das man stolpern könnte. Abstieg von der Rusel und Aufstieg nach Oberaign sind moderat. Dafür verzögert sich das Weiterkommen, weill es so viele Aus-, Fern oder sonstige Blicke gibt.
Die App misst 3:45 Stunden reine Gehzeit, es kamen 15,6 Kilometer bei 500 Metern im Anstieg und 460 Metern im Abstieg zusammen - allerdings war ich, wie üblich, länger (fast doppelt so lang) unterwegs
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Ein Sommertag im Mai
Der Bus von Deggendorf fährt erst um die Mittagszeit. Daher bin ich mit dem Taxi zum Ausgangspunkt dieser Wanderung gefahren. Und zwar bis zum Parkplatz beim Berg Café Floh. Die Bushaltestelle nennt sich Rusel Golfplatz.

Das "Bergcafé Floh" hat heute geschlossen - kein Schaden, ich hatte heute schon meinen Morgentrunk
Oben auf der Rusel hat man wieder einmal einen guten Fernblick.

Von hier aus zu sehen: der Brotjacklriegel - das ist der Berg mit dem Turm -, der morgen erobert werden soll. Dies ist die Richtung, ind die die heutige Tour führen wird
Währen ca. 2 Kilometer geht es durch den Wald.

Waldweg bei der Rusel ...

... mit interessantem Naturwerk
Man läuft unablässig bergab, nach einer reichlichen halben Stunde ist der winzige Ort Datting erreicht.

Idyll am Ortseingang von Datting
Eine andere, echte bzw. geradezu museale Idylle erwartet Fußgänger hier.

Datting besteht aus einer Reihe alter Gebäude, die meistenteils gehegt und gepflegt werden
Es werden einige Bilder gemacht, die Bewohner mögen das wohl gar nicht so gern.
Vollkommen anstrengungsfrei geht es durch offene Landschaft weiter den Berg hinab.

Hier tun sich schöne Ausblicke auf (oben und unten)

Man sieht Berge und Ortschaften, die nicht zugeordnet werden können. Also intensiveres Studium der Online-Karte.

Beim Versuch herauszufinden, welchen Ort man vor sich sieht, formiert sich der Gedanke, dass der große Hügel da hinten der sein könnte, der später am Tag noch erklommen werden soll

Es geht noch durch ein kleines Waldstück, dann ist Kapfing erreicht
In Kapfing stehen tatsächlich Schilder, die Fotografieren untersagen. Denn auch hier wohnen die Menschen in gepflegten alten Häusern.

Der Ortseingang von Kapfing ist schon fast wieder der Ortsausgang - na ja, übertrieben. Es geht noch einmal rechts um die Ecke, dann ist man tatsächlich wieder draußen
In Lalling ist gewissermaßen der Tiefpunkt der Strecke erreicht. Geographisch geshen. Wobei ich gestehen muss, dass der Ort mich nicht wiklich überzeugt hat.

Bei dieser Wiese im Ort steht eine Sitzbank - es ist heiß, es muss eine Trinkpause her. Oben im Bild die Kirche St. Stephanus
Der Aufenthalt in Lalling weilt nur kurz.

Rückblick beim Hinausgehen aus Lalling. Ziemlich genau in der Bildmitte ist der Ausgangspunkt des heutigen Strolls, die Rusel, zu erkennen - dort, wo eine senkrechte unbewachsene Fläche zu sehen ist. Das ist der Startplatz für Gleitschirme
Ereignislos verläuft die Passage durch die Orte Zueding und Rohrstetten.

Fotospaß in Rohrstetten - Wanderin im Spiegelbild
Der nächste Ort hat den schönen Namen Hunding. Dort muss man aber nicht hin - der Aufstieg nach Langfurth beginnt nach der Brücke über den Gneistinger Bach bei Kieflitz. Dieses ist eine reine Wohnsiedlung, es geht dorthin steil auf einer asphaltierten Straße hinauf. Bei den Temperaturen kein Spaß.

Spaß macht hingegen der Rückblick. Zsehen sind Lalling (gelber Kirchturm), die Rusel (senkrecht Schneise am Berg) sowie rechts wahrscheinlich Hunding
Ein Stück noch über offenes Gelände, ...

Blindtext Blindtext

... vorbei an einem (verlassenen?) Hof mit "Durch"blick, dann geht es in den Wald hinein

Während zwei Kilometern geht es nun durch den Wald bergan
Bei Oberaign ist man oben angekommen.

Schöne Berglandschaft bei Oberaign
Von hier aus sind es noch gut 2,5 Kilometer bis nach Langfurth.

Nochmal: Berglandschaft
Auf dem Weg dorthin passiert man eine kleine Siedlung mit Pferdehof und Feriendorf.

Sonnenwald heißt das hier oben

Beim Erlebnisreiterhof, wo man auch eine Ferienwohnung beziehen kann, steht dieser schöne blaue Traktor
Es wurde eine Bergkuppe überschritten, sodass der Blick nun Richtung Süden geht.

Blick vom Sonnenwald hinab in die Donauebene
Man erreicht Langfurth oben an einer Straßenkreuzung beim (geschlossenen) "Langfurther Hof" und Hartgesottene können hier direkt aufsteigen auf den Brotjacklriegel. Cool Walking indessen schlendert hinab in den Ort, um dort die gebuchte Unterkunft aufzusuchen.

Langfurths Kirche Maria Himmelfahrt
Die Wirtin des Gasthofs ist eine Expertin: Heute sei es doch viel zu warm zum Wandern. Recht hat sie. So kommt es, dass schon recht bald ein Bier auf der Panoramaterrasse für Cool Walking bereitsteht.
Raststationen
Wer sich dieses Kapitel ansieht, meint vielleicht, Cool Walking habe pausenlos gerastet. Dem ist aber nicht so: Die vielen Sitzgelegenheiten kamen entweder zu früh oder zu spät, z.B. nachdem bereits anderswo, auf nicht so schönen Bänken, ausgeruht wurde.

"Berg-Café Floh" oben auf der Rusel - schönes Panorama. Aber: geschlossen. Und zu früh

Kaum ist man vier Kilometer gelaufen, bietet sich diese Picknickstation. Wir ahnen es: zu früh

Kurz drauf dieser spirituelle Ort

In Lalling sieht die Sache schon anders aus - nach sieben Kilometern bei recht hohen Temperaturen ist Schatten gewünscht. Die Sitzgruppe beim "Gasthof zur Post" kommt erst, nachdem man sich auf einer Bank bei der Lallinger Kirche abgekühlt hat

Kleine Kapelle in Rohrstetten - zu sonnig für heute

Nach etwa 10 Kilometern kommt zur Hitze auch noch der Hunger dazu - auf dieser Bank oberhalb von Kieflitz weht ein Lüftchen - ganz links im Bild hinter den Bäumen der Kirchtum von Lalling

Ja, verschaukeln kann ich mich selbst: Bei dieser Fitnessstation mitten im Wald kommt die Wandersfrau von unten angekeucht. Die auf der Tafel angeratene Pulsmessung (Anleitung) ergibt: Alles im grünen Bereich

Diese Sitzbank mit Aussicht zwischen Oberaign und Sonnenwald kommt: zu spät - man ist fast da

Kurz drauf diese Szenerie - auch nett
Gewohnt habe ich im "Panorama-Landgasthof Ranzinger" in Langfurth. Die Belegschaft ist freundlich, der Standard angenehm, das Essen nach meinem Geschmack und die Aussicht in der Tat großartig (im Hintergrund der Große Arber):

Flora und Fauna
Wird evtl. noch um ein bisschen Flora ergänzt.

Dieser schöne Kater ist zunächst misstrauisch, dann kommt er angelaufen und will gestreichelt werden. Und schließlich will er auch noch mitgehen (ist ihm nach einer Weile dann doch zu langweilig)

Kühe im Schatten - ihnen ist es zu heiß

Hier weiden alle friedlich miteiander: Kühe, Pferde (hinter der Raufe und somit nicht im Bild) und Ziegen

Unterwegs jede Menge Pferde. Dieses hier hat neben der extravaganten Haartönung auch einen verwegenen Augenaufschlag
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