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Grandsberg - Gotteszell

Gipfeltour

Das hier ist der Walk für alle, die sich mal richtig verausgaben wollen. Die Wegführung des E8 sieht nur einen Gipfel vor, Cool Walking hat derer drei sowie zwei Felsbrocken mitgenommen. 

Die App meldet nach Abschluss dieser Tour: 17 Kilometer, 620 Meter im Anstieg und 890 Meter im Abstieg. Reine Gehzeit 4:15 Stunden 

Nicht der richtige Blog-Eintrag? Oder Lust auf mehr zum Thema Wandern und Fernwanderung? Zu Planung, Ausrüstung und Tipps? Zum Thema "Walking on the cool side"? Hier geht's zurück zu: Cool Walking

Drei Gipfel (oder mehr) für ein Halleluja (oder mehr) 

Der Tag beginnt großartig. Als erstes frage ich mich, soll ich überhaupt abreisen? Der Blick von meinem Balkon ist einfach zu mitreißend.
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Blick vom Balkon der Unterkunft um sechs Uhr früh. Die Luft ist klar und das Adlerauge erkennt im Dunst am Horizont die Alpen

Jedoch steht heute Höheres an. Viel Höheres, laut Planung zwei Berge, wovon einer nur gestreift werden soll.

16 Kilometer und 530 Höhenmeter - klingt machbar. Also eise ich mich los, blicke noch ein letztes Mal zurück.
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Letzter Blick auf die Siedlung am Grandsberg 

Die Landschaft ist herrlich, der Weg wie gewünscht.
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Wanderpfad in Richtung Hirschenstein 

Ohne große Anstrengung erreiche ich das erste Etappenziel, den sogenannten Kuhfleck. Dieser taucht auf den diversen Karten und Wegweisern immer wieder auf. Kein Wunder, es handelt sich um eine große Kreuzung im Wald, an der mindestens 5 Wege zusammenkommen. Das heißt, von hier aus kann man in alle Richtungen ausschweifen. Besonders einladend ist der Ort nicht, außerdem möchte man beizeiten oben auf dem Hirschenstein ankommen.
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Für alle, die sich im letzten Beitrag gefragt haben: Das hier ist der Kuhfleck - eine Wegkreuzung im Wald 

Anders als an den vorherigen Tagen sind viele  unterwegs. Einige Walken, einige Joggen. Manche strampeln sich auf ihren E-Fahrrädern ab. Und einige unternehmen einfach nur in kleinen Gruppen Wanderungen.
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Es geht gemächlich los, dieser Weg ist angenehm zu laufen

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Schöner Weg hinauf zum Hirschenstein 

Ich komme ins Gespräch mit einem Trailrunner, der hurtig den Berg hinaufeilt. Es entwickelt sich ein längeres Gespräch, insbesondere über die Gegend, über diesen Weg, der zu seinen Favoriten gehört. Er erzählt auch von einer sehr empfehlenswerten Abkürzung, bei der man den Gipfel des Hirschensteins umgehen kann und die besonders schön sein soll. Nach etwa 10 bis 15 Minuten zieht Manfred, so heißt er, weiter. Er hatte in allem recht: Dieser Weg gehört bestimmt zu den Highlights der Wanderung durch den Bayerischen Wald. Nur die letzten 100 M vor dem Gipfel sind etwas mühsamer, weil dort auf dem Weg Felsen herumliegen. Alles in allem ist man relativ flott oben.
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Damit sich Nachwanderer ein Bild machen können: Die Anforderung beim Gang auf den Hirschenstein sind machbar 

Wieder einmal ist man erstaunt, wie all diese Menschen, die sich hier tummeln und von denen einige doch vollkommen unsportlich wirken, hier hinaufgekommen sind. Das Rätsel habe ich noch nicht gelöst. Vielleicht befindet sich in der Nähe ja ein Parkplatz. 
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Auf dem Hirschenstein ist Jahrmarkt 

Der Hirschenstein ist für Erholungssuchende natürlich schon der Hit. Es gibt zahlreiche Sitzbänke, Picknicktische, einen Unterstand und allerlei Geräte zum Herumturnen für Kinder. Besonders anziehend ist natürlich der steinerne Turm, auf den man hinaufsteigen und ein fantastisches Rundum-Panorama genießen kann. 
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Aussichtsturm auf dem Hirschenstein  

Die Kamera ist mal wieder im Dauerbetrieb. Zusammen mit anderen Touristen versuchen wir, die einzelnen Berge, die man sieht, zu identifizieren. 
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Rundumblick. Hier der Rauhe Kulm 

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Bei soviel Blick weiß man selbst nicht mehr - ich denke mal in östliche Richtung , Großer Arber links hinten 

Beim Hinabsteigen gelingt noch ein ganz nettes Foto. 
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Ausguck im Turm 

Es gibt ein nächstes Ziel, von dem man, als man losgelaufen ist, noch gar nichts wusste. Erst von von oben vom Turm konnte man ihn sehen, den Rauhen Kulm. Dorthin führt der E 8 nämlich als Nächstes. Eine Besteigung des Gipfels ist von der Wegplanung her nicht vorgesehen. 
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Bequem zu gehen 

Nachdem es sich aber nur um einen sehr kleinen Umweg handelt und das Wetter hervorragend ist, nehme ich den Gipfel mit. 
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Felsformation auf dem Rauhen Kulm 

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An dieser Stelle steht eine Sitzbank - hier kann man es aushalten

Wenn man aus der Richtung vom Hirschenstein kommt, ist das Hinaufgehen relativ einfach. Beim Abstieg aber muss man höllisch aufpassen, denn er hält Tücken bereit. Ein mir nachfolgender Wandersmann fällt schon mal auf den Hosenboden. Bei schlechtem Wetter ist dieser Schlenker also nicht angeraten. 
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Der Abstieg ist schwieriger als gedacht 

Das nächste Zwischenziel ist Kalteck. In dieser Gegend geht man davon aus, dass jeder den Ort kennt. Mir jedoch ist er gänzlich unbekannt.
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Auf dem Weg nach Kalteck 

Kalteck könnte in den Siebzigern ein beliebter Skiort gewesen sein. Heute ist dot nichts mehr los. 
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Verlassener Hotelbau in Kalteck 

Als Laie, also als Nicht-Skifahrerin, kann ich keinen erwähnenswerten Skihang erkennen. Wenngleich es noch Überreste eines Skilifts gibt sowie eine Ticket-Bude. Weiteres Bild bei "Raststationen".
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Phantombushaltestelle in Kalteck 

Nun also steht der Vogelsang an. Dieser Berg ist gar nicht sonderlich bekannt. Der E8 sieht auch keine Besteigung vor.
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Von hier aus kommt man überall hin, auch zum Vogelsang 

Obwohl erst etwa die Hälfte des heutigen Tagespensums erreicht wurde, stelle ich mir vor, schon bald in Gotteszell anzukommen. Zumal es nach dem Vogelsang "nur noch bergab geht".
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Rennstrecke zum Vogelsang - so könnte es was werden mit dem früh Ankommen in Gotteszell  

Die Rennstrecke geht über in einen schmaleren Waldweg, rechts und links Felsbrocken vom Typ "Felsenmeer". Plötzlich ein Hinweis zu einer Attraktion, dem Regensburger Stein. Direkt am Weg.
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Nach meiner Auffassung ist der Begriff "Stein" hier direkt ein wenig verniedlichend 

Es ist genau so schwierig, hinaufzukommen, wie es aussieht. 
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Hier ist Klettern angesagt. Die Schlaueren lassen den Rucksack unten stehen (wenn sich darin nicht gerade die Rolex oder welche Goldbarren befinden), dann tut man sich mit dem Hinaufkommen leichter. Cool Walking wird das nächste Mal dran denken ... 

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Wenn man oben ist, dann sieht man schon was! Nicht Schwindelfreie fühlen sich hier vielleicht gar nicht so wohl 

Wenige Meter weiter ist in der Karte ein Rastplatz (Sitzbank etc.) verzeichnet. Ich könnte mir vorstellen, dass der Freisitz in den meisten Fällen seinem Namen alle Ehre macht und tatsächlich frei ist.
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In jederlei Hinsicht "frei" - Kletterspaß inklusive 

Auch hier tut man sich ohne die Last des Gepäcks leichter.  Weiteres Bild bei "Raststationen". 
Zusammenfassend lässt sich sagen, sie hat sich redlich bemüht. Der letzte große Schritt bei einem Felsspalt, der zwischen der Wandersfrau und dem Sitzplatz klafft, wird nicht getan. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste
Nun geht es einen großen und breiten Weg weiter in Richtung Vogelsang. Wie eingangs erwähnt, ist eine Besteigung des Gipfels nicht vorgesehen. Nun steht man direkt davor. Ein Wegweiser mit Pfeil besagt: "Klosterstein 300 m". Kontrollblick auf die Karte: Der sogenannte Klosterstein krönt den Vogelsang. Bildet also die Spitze aus. Wenn man davon ausgeht, dass man nur einmal in seinem Leben an dieser Stelle stehen wird, sind die lachhaften 300 Meter doch wirklich nichts. Gedacht, getan.
Es stellt sich heraus, dass wegen der Steile des Wegs die 300 Meter gefühlte drei Kilometer sind. Immer wieder die Überlegung, umzukehren. Aber jetzt ist man ja schon so weit gekommen, da will man doch nicht 20 Meter vor dem Gipfel umkehren! Sagt sich die Wandersfrau alle paar Minuten. Der Weg ist nicht nur steil sondern auch steinig.
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"Weg" hinauf zum Klosterstein auf dem Vogelsang, 1022 m)

Und er will kein Ende nehmen. Teilweise muss man die Hände zu Hilfe nehmen. 
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Sieht doch ganz harmlos aus! 

Man kommt bei einem finsteren Vorplatz heraus, wo eine Bank steht. Es ragt vor einem der Klosterstein auf. Man blickt hinauf und sieht das Gipfelkreuz. Ehrensache, dass man die restlichen Meter auch noch hinaufkriecht.
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Der Klosterstein auf dem Vogelsang 

Es gibt Versuche, Selfies zu machen. Vor dem Panorama versteht sich. Die Porträtierte indessen sieht so erledigt aus, dass das Projekt nach dem sechsten Versuch eingestellt wird und der Abstieg in Angriff genommen wird.
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Ja gut, die Aussicht passt. Ist aber hart erkämpft 

Angriff ist der richtige Begriff. Denn nun hat man Bedenken, dass man hier wieder heil unten ankommt. 

Ende gut, alles gut. Irgendwann steht man wieder auf dem breiten Weg. Und jetzt müssen noch die in der Planung ausgewiesenen 800 Meter im Abstieg bewältigt werden. Davon wurden ja schon einige absolviert. Aber was übrigbleibt, ist auch kein Pappenstiel.

Vom Abstieg auf Wegen unterschiedlichster Machart gibt es keine Fotos. Keine Zeit, keine Zeit. Cool Walking hat genug von Bergen und will unbedingt wieder ins Tal. Dieses wird etwa eine Stunde später erreicht.
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Weihmannsried vor Gotteszell 

Die restlichen paar Kilometer müssen dann einfach nur noch abgelatscht werden.
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Ziel erreicht - gegenüber vom Bahnhof Gotteszell 

Raststationen

Sagen wir mal so: Der Rastplatz, an dem man sich gerne länger aufgehalten hätte, ist heute nicht dabei. Aber es gibt zumindest interessante Möglichkeiten. 

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Am heutigen Samstag heiß umkämpft, an Wochentagen ein erhebender Hochsitz - Bank auf dem Turm auf dem Hirschenstein 

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Gemarkungsstein bei einer Sitzbank im Wald, kurz vor dem Rauhen Kulm 

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Sitzbank am ehemaligen Skihang von Kalteck (man beachte den Skilift seitlich im Bild) 

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Man muss nicht rauf auf den Regensburger Stein - unterhalb gibt es auch eine Bank 

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Kleines Plateau auf dem Regensburger Stein - gemütlich ist was anderes 

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Namenloser Rastplatz in luftiger Höhe - Cool Walking traut sich nicht weiter hinauf 

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Trotzdem: coole Aussichten 

Gewohnt habe ich im Hotel "Hacker" am Bahnhof von Gotteszell. Beschreibung folgt.

Flora und Fauna

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