Um auf den Grandsberg zu kommen, muss man erst runter. Erste Station: der Waldwipfelweg. Dann Abstieg ins Tal mit weiten Panoramen. Schließlich Aufstieg auf bequemen Wegen, um am Schluss den Weitblick der Weitblicke zu genießen.
Die Tour war tatsächlich 13,3 Kilometer lang, was verwundert, denn es wurde ein Abzweig verpasst, was "Extrameilen" und Höhenmeter bedeutete. Reine Gehzeit 3:12 Stunden bei 530 Höhemetern im Anstieg und 540 im Abstieg
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Das reinste Feiertagsvergnügen
Nachricht für alle, die sich wundern, dass das mit den Beiträgen so schleppend vor sich geht. Die Klapptastatur hat gewissermassen eine Sollbruchstelle. Und zwar das Scharnier. Dieses selbst hält, aber die darin wie auch immer gearteten verlaufenden filigranen Drähte halten das Auf- und Zugeklappe nicht aus. Nach meinem Gefühl ist nach spätestens 50 bis 100 Mal Schluss. Tipp auf Taste: Nichts passiert. Einem Rat von Wegbegleiter S.S. aus M. folgend, steige ich um auf Diktat mit Textumwandlung. Weniger Fingertipperei, aber doch recht viel korrigieren. Weil meine Wortwahl dem System in Teilen unbekannt ist (aus "Klapptastatur" wird "Club-Tastatur"). Ergebnis anbei.
Vor dem heutigen Abmarsch gibt es zweierlei zu beachten. Zum einen beharrt der Wirt darauf, dass es doch vollkommen unökonomisch ist, wenn man zum Grandsberg will, erst hinab zu laufen nach Obermühlbach und dann wieder hinauf zu kriechen, wo man doch in diesem Moment schon praktisch auf der richtigen Höhe ist. In der Wegplanungs-App werden allerlei Spielarten ausprobiert, unter anderem über St. Englmar und den Kuhfleck. Aber keine bringt einen geringeren Aufstieg zustande.
Also doch bei der ursprünglichen Variante bleiben: hinabsteigen nach Obermühlbach und von dort wieder hinauf. Zumal - jetzt kommen wir zum zweiten: Es soll ja noch das berühmte Freizeitgelände "Waldwipfelweg" besucht werden. Dieses liegt etwa einen Kilometer entfernt und zudem noch mehr als 100 Meter höher. Auch hier weiß der Wirt Rat: einfach den Bus nehmen. Eine Gästekarte, die er mir zuvor ausgehändigt hat, beinhaltet Busfahrt und Eintritt in das Freizeitgelände.

Beim Eintteffen am Freizeitpark "Waldwipfelweg" sieht man dieses Fluggerät. Offenbar kann man darin einen Bayernwald-Überflug erleben. Virtuell, versteht sich

Hier ist es, das Waldwipfelweg-Erkennungabild

Der Weg hinauf ist selbst mit Kinderwagen machbar. Man gewinnt an Höhe und Aussicht

55 Meter ragt das Bauwerk in die niederbayerische Luft. Logisch, dass man hier - wirklich ohne jegliche Anstrengung wie etwa das Lenken eines Fahrzeugs - zu einem 360-Grad Rundumblick kommt. Hier nach Südwesten, wo man bei klarer Sicht die Alpen sieht

Richtung Norden ist der Gallner zu erkennen (Kegel in der rechten Bildmitte)

Richtung Süden zahlreiche Gipfel, unter anderem der Hirschenstein, der morgen von Cool Walking erobert werden soll

Der Zugang zum Turm erfolgt über den namensgebenden Waldwipfelweg, der auf hohen Stelzen steht

Zur Veranschaulichung

Eine letzte künstlerische Aufnahme noch, dann ...

Einstieg in den Weg nach Obermühlbach

In unterschiedlichen Wegarten geht es beständig nach unten - es sollen ja ein paar Hundert Höhenmeter im Abstieg zusammenkommen

Verlassener Hof - es wird gearbeitet, man beachte die rote Weste

Der Tag fängt gut an, denkt man sich an dieser Stelle

Es macht sich ein erstes Panorama bemerkbar

Zwar ist es noch früh am Tag - dennoch denkt man hier, dass eine Pausenstation ganz schön wäre

... steht genau hier die gewünschte Rastmöglkchkeit - ein Waldsofa! (Bild bei Raststationen)

Baumaschine an Baum

Hinter dlesem Gebäudeensemble beginnt der Aufstieg auf den Grandsberg, genau gesagt: zwischen den beiden kleinen Gebäuden rechts hindurch

So hatte man sich Hintersollach nicht vorgestellt

Waldweg hinauf zum Grandsberg

Auch wenn es schattig ist: Man kommt ganz schön ins Schwitzen

Meine "Freunde'

Kurz vor dem Ziel - Obstwiese

Ein Gebäude am Weg kündigt an: bald da!

Oben auf dem Grandsberg - unerwartete Aussicht bis hin zu den Alpen
Raststationen

Geniale Pausenstation auf dem Abstieg nach Obermühlbach

Hier könnte man auf dem Wefgzum Grandsberg rasten - heute besser nkcht (Geräuschkulisse)

Noch einmal kurz Verschnaufpause - es sind noch ca. 1,5 Kilometer bis zum Ziel, aber eben auch reichlich Höhenmeter
Gewohnt habe ich im Gasthof "Menauer am Grandsberg".
Flora und Fauna
Der Verbrennermobilistenlärm vergrault alles und jeden. Diese hier kann nicht weg:

Resiliente Urzeitpflanze
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