Zurück zur Website
Zurück zur Website

Klinglbach - Grandsberg

Ab und auf

Um auf den Grandsberg zu kommen, muss man erst runter. Erste Station: der Waldwipfelweg. Dann Abstieg ins Tal mir weiten Panoramen. Schließlich Aufstieg auf bequemen Wegen, um am Schluss den Weitblick der Weitblicke zu genießen. 

Blindtext Die Tour war tatsächlich 13,3 Kilometer lang, was verwundert, denn es wurde ein Abzweig verpasst, was "Extrameilen" und Höhenmeter bedeutete. Reine Gehzeit 3:12 Stunden bei 530 Höhemetern  im Anstieg und 540 im Abstieg Blindtext

Nicht der richtige Blog-Eintrag? Oder Lust auf mehr zum Thema Wandern und Fernwanderung? Zu Planung, Ausrüstung und Tipps? Zum Thema "Walking on the cool side"? Hier geht's zurück zu: Cool Walking

Das reinste Feiertagsvergnügen 

Nachricht für alle, die sich wundern, dass das mit den Beiträgen so schleppend vor sich geht. Die Klapptastatur hat gewissermassen eine Sollbruchstelle. Und zwar das Scharnier. Dieses selbst hält, aber die darin wie auch immer gearteten verlaufenden filigranen Drähte halten das Auf- und Zugeklappe nicht aus. Nach meinem Gefühl ist nach spätestens 50 bis 100 Mal Schluss. Tipp auf Taste: Nichts passiert. Einem Rat von Wegbegleiter S.S. aus M. folgend, steige ich um auf Diktat mit Textumwandlung. Weniger Tippere, aber doch recht viel korrigieren. Weil meine Wortwahl dem System in Teilen unbekannt ist. Ergeb.is anbei.
Vor dem heutigen Abmarsch gibt es zweierlei zu beachten. Zum einen beharrt der Wirt darauf, dass es doch vollkommen unökonomisch ist, wenn man zum Grandsberg wil, erst hinab zu laufen nach Obermühlbach und dann wieder hinauf zu kriechen, wo man doch in diesem Moment schon praktisch auf der richtigen Höhe ist. In der Wegplanungs-App werden allerlei Spielarten ausprobiert, unter anderem über St. Englmar und den Kuhfleck. Aber keine bringt einen geringeren Aufstieg zustande. 

Also doch bei der ursprünglichen Variante bleiben: hinabsteigen nach Obermühlbach und von dort wieder hinauf. Zumal - jetzt kommen wir zum zweiten: Es soll ja noch das berühmte Freizeitgelände "Waldwipfelweg" besucht werden. Dieses liegt in etwa 1 Kilometer und mehr als 100 Meter höher entfernt. Auch hier weist der Wirt Rat: einfach den Bus nehmen.Eine Gästekarte, die er mir zuvor ausgehändigt hat, beinhaltet Busfahrt und Eintritt in das Freizeitgelände.
Section image

Beim Eintteffen am Freizeitpark "Waldwipfelweg "sieht man dieses Fluggerät. Offenbar kann man darin einen Bayernwald-Überflug erleben. Virtuell, versteht sich 

Es folgen Bilder.
Section image

Hier ist es, das Waldwipfelweg-Erkennungabild 

Section image

Der Weg hinauf ist selbst mit Kinderwagen machbar. Man gewinnt an Höhe und Aussicht 

Section image

55 Meter ragt das Bauwerk in die  niederbayerische Luft. Logisch, dass man hier - wirklich ohne jegliche Anstrengung wie etwa das Lenken eines Fahrzeugs - zu einem 360-Grad Rundumblick kommt. Hier nach Südwesten, wo man bei klarer Sicht die Alpen sieht 

Section image

Richtung Norden ist der Gallner zu erkennen (Kegel in der rechten Bildmitte) 

Section image

Richtung Süden zahlreiche Gipfel, unter anderem der Hirschenstein, der morgen von Cool Walking erobert werden soll  

Section image

Der Zugang zum Turm erfolgt über den namensgebenden Waldwipfelweg, der auf hohen Stelzen steht 

Section image

Zur Veranschaulichung 

Section image

Eine letzte künstlerische Aufnahme noch, dann ... 

... ist es an der Zeit, das Vergnügen zu beenden und weiterzugehen.
Section image

Einstieg in den Weg nach Obermühlbach 

Section image

In unterschiedlichen Wegarten geht es beständig nach unten - es sollen ja ein paar Hundert Höhenmeter im Abstieg zusammenkommen 

Section image

Verlassener Hof - es wird gearbeitet, man beachte die rote Weste 

Section image

Der Tag fängt gut an, denkt man sich an dieser Stelle 

Section image

Es macht sich ein erstes Panorama bemerkbar 

Section image

Zwar ist es noch früh am Tag - dennoch denkt man hier, dass eine Pausenstation ganz schön wäre 

Und siehe da: ein paar Meter weiter ...
Section image

... steht genau hier die gewünschte Rastmöglkchkeit - ein Waldsofa!(Bild bei Raststationen) 

Der Weg trietschelt so vor sich hin, man trabt in Gedannen versunken den Berg hinab, nimmt aus dem Augenwinkel dieses Objekt wahr:
Section image

Baumaschine an Baum  

Der Pfad geht über in einen Schotterweg der für Baufahrzeuge optimiert ist. Für Fussgänger allerdings der reinste Knöchel- und Fusssohlenkiller.
Ja, über diesen Weg muss man sich ganz schön ärgern und irgendwann einmal fragt man sich, ob da nicht doch irgendwann ein Abzweig war, links runter nach Obermühlbach. Ein Blick auf das Online-Kartenwerk ergibt: Ja, es gibt einen Abzweig und ja, man hat diesen verpasst und ja er liegt schon ziemlich weit zurück. Vor allem aber auch ziemlich weit oben. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: entweder wieder hinauflaufen, dorthin wo der Abzweig ist, oder geradeaus weiterlaufen und eine Straße nach Obermühlbach nehmen. Die Karte ist an dieser Stelle nicht eindeutig, sodass der Beschluss gefasst wird, diesen fast einen Kilometer wieder zurück nach oben zu laufen. Schwitz. Exakt an der Stelle, wo der Abzweig sein soll, kann man nichts finden. Hin und her laufen, suchen. Bis schließlich die Erkenntnis reift, dass der Weg genau dort hinabgeht wo das vorhin abgelichtete Bauungetüm steht. So ist es. Der Schlaumeier, der das Gerät lenkt, hat dieses genau in den Weg gestellt. Und damit auch noch den Weg weiser verdeckt. Ein Vorbeikommen ist nicht möglich. Also muss ein Umweg durch Wald und Gestrüpp gemacht werden, um wieder auf den richtigen Weg zu gelangen. 

Bei genauerem Hinsehen wäre es sogar besser gewesen, nicht zurückzulaufen, sondern die Straße nach Obermühlbach zu nehmen, denn diese ist entgegen meiner Befürchtung nicht sehr stark befahren. Und der Weg, der nun genommen wird, ist einfach nur steil und rutschig. Lange Rede kurzer Sinn: Obermühlbach wird erreicht. Man rauscht schnell hindurch, denn dort gibt es nichts Nennenswertes zu sehen. Man überquert einen Bach. Logisch Obermühlbach. Und steht vor einem Gebäudeensemble.
Section image

Hinter dlesem Gebäudeensemble beginnt der Aufstieg auf den Grandsberg, genau gesagt: direkt hinter dem kleinen Gebäude rechts 

Bei bevorstehenden Aufstiegen hatt es sich bewährt, vorher ein paar Wegmarken auszumachen, im Sinne einer Einteilung und auch, um eventuell zu pausieren. Einer dieser Stopps ist Hintersollach. Beim Eintreffen indessen: Desillusionierung.
Section image

So hatte man sich Hintersollach nicht vorgestellt 

Es ist so: Heute ist Feiertag. Was man einerseits daran merkt, das vermehrt Menschen unterwegs sind. Aber auch daran, speziell in Gebirgsregionen: dass sich nämlich über die gesamte Landschaft ein unangenehmer Klangteppich legt. Es sind Mobilisten mit lauten Fahrzeugen zugange. Bei Hintersollach will  Cool Walking die Straße überqueren, kommt aber schier nicht hinüber. Eine Kavalkade von Porsche-Oldtimer-Fahrern zieht vorbei. Ja richtig gelesen. Dies sind die Ritter der Neuzeit. Ihre Fahrzeuge machen Lärm und Gestank. Irgendwann darf der Fußgänger die Straße passieren. Gar nicht so einfach, denn wenn man nicht aufpasst, wird man möglicherweise von einem der daherrasenden Motorradfahrer umgesäbelt. Wieder im Wald angekommen, besteht zwar keine Lebensgefahr mehr. Aber das Brüllen und Kreischen der Maschinen beeinträchtigt das Lauferlebnis enorm. 
Section image

Waldweg hinauf zum Grandsberg 

Der Weg hinauf ist wesentlich angenehmer zu laufen als der gestrige - breite Wege, teilweise schmale Straßen, an normalen Tagen wenig bis gar nicht befahren.
Section image

Auch wenn es schattig ist: Man kommt ganz schön ins Schwitzen 

Section image

Meine "Freunde' 

Section image

Kurz vor dem Ziel - Obstwiese 

Section image

Ein Gebäude am Weg kündigt an: bald da! 

Section image

Oben auf dem Grandsberg - unerwartete Aussicht bis hin zu den Alpen 

Raststationen

Die schönste Pause kommt gleich am Anfang:
Section image

Geniale Pausenstation auf dem Abstieg nach Obermühlbach 

Danach leider lange nichts. 
Section image

Hier könnte man auf dem Wef zum Gransberg rasten - heute besser nkcht (Geräuachkulisse) 

Section image

Noch ei.mal kurz Verschnaufpause- es si.d noch ca. 1,5 Kilometer bis zum Ziel, aber auch noch reichlich Höhenmeter 

Gewohnt habe ich im Gasthof "Menauer am Grandsberg". 

Flora und Fauna

Der Verbrennermobilistenlärm vergrault alles und jeden. Diese hier kann nicht weg:

Section image

Resiliente Urzeitpflanze 

Hinterlasst einen Kommentar (Eingabefeld unten).

Bevor Euer Kommentar freigeschaltet wird, schaue ich noch mal drauf. Als Namen könnt Ihr ein Pseudonym wählen. Eure E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Mehr hierzu findet Ihr hier und im Impressum / Datenschutz

Hier geht's zurück zu: Cool Walking

Bisherige
Stallwang - Klinglbach
Nächster
 Zurück zur Website
Profilbild
Abbrechen
Verwendung von Cookies
Wir verwenden Cookies, um das Browsing-Erlebnis, die Sicherheit und die Datenerfassung zu verbessern. Indem Sie dies akzeptieren, stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Werbe- und Analysezwecke zu. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit ändern. Erfahren Sie mehr
Alle akzeptieren
Einstellungen
Alle ablehnen
Cookie-Einstellungen
Erforderliche Cookies
Diese Cookies ermöglichen Kernfunktionalitäten wie Sicherheit, Netzwerkmanagement und Zugangsmöglichkeiten. Diese Cookies können nicht abgeschaltet werden.
Analytik-Cookies
Diese Cookies helfen uns, besser zu verstehen, wie Besucher mit unserer Website interagieren und helfen uns, Fehler zu entdecken.
Preferenzen Cookies
Diese Cookies ermöglichen der Website, Ihre Entscheidungen zu erinnern, um eine verbesserte Funktionalität und Personalisierung zu ermöglichen.
speichern