Die letzte Etappe auf dem Europäischen Fernwanderweg E8 durch Deutschland beginnt in Regensburg und endet in Oberkappel an der österreichischen Grenze. Es geht weitgehend durch den Naturpark Bayerischer Wald, der, man ahnt es, Wald zu bieten hat. Viel Wald. Und Berge. Es sind also auch auf diesem Trail viele "Höhe"punkte zu erwarten.
Die Vorfreude hält sich in Grenzen: Es geht auf und ab während dieser knapp 250 Kilometer langen Strecke - vor allem "auf". Das wird anstrengend ... Unterwegs auf den ersten Blick keine bekannten Ortsnamen
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Walhalla, Goldsteig, Arberland
Diese Namen klingen irgendwie märchenhaft. Ein erster Eindruck bei der Routenplanung bestätigt zumindest folgende Parallelen: Wald, ausbaufähige Infrastruktur (ÖPNV, Geschäfte, Ortschaften, Unterkünfte, Gaststätten), wilde Tiere (Wolf, Wildschwein).
Die Autorin hat kein eigenes Bildmaterial, um diese Ankündigung zu untermalen, und macht sich auf die Bildsuche. Diese gestaltet sich schwierig. Stichwörter wie "Bayerischer Wald", "Arberland" oder "Goldsteig" (ja, die Wegführung verläuft in Teilen auf der Trasse des bekannten Goldsteigs) ergeben wahlweise Waldbilder in den Alpen oder werden von der Autokorrektur des Anbieters wie von Zauberhand umgewandelt in "Ackerland" bzw. in "Goldstein".
Der E8 geht zunächst parallel der Donau entlang, um bei Wörth in einem ersten Anstieg in den Bayrischen Wald zu führen. Bei Stallwang steigt man hinab in die Auen der Kinsach, um ab dort die Höhen bei Elisabethszell zu erklimmen, wo sich auch der Waldwipfelweg befindet (Link führt zum Wikipedia-Eintrag).

Spaß für Jung und Alt: der Woid-Wipfe-Weg (hochdeutsch: Waldwipfelweg) bei St. Englmar

Von dort hat man einen famosen Blick Richtung Südwesten, grob gesagt, dorthin, wo man herkommt
Das nächste "High"light ist der Hirschenstein (1095 Meter), der zwar bewaldet, aber mit einem Aussichtsturm ausgestattet ist.

Der Aussichtsturm auf dem Hirschenstein
Es folgt noch der Vogelsang (1022 Meter), bevor man Gotteszell erreicht.
Eigentlich habe ich allein an diesem Punkt der Erzählung schon fertig. Aber man hat hier noch nicht einmal die Mitte der Wegstrecke erreicht. Luftgselchte haben nämlich die Möglichkeit, in einer kleinen Abwandlung des E8 den Breitenauriegel (1114 Meter) zu besteigen - was zwar keinen Umweg, aber einen Unterschied bei den Höhenmetern macht -, Warmduscher ziehen gemütlich etwas unterhalb daran vorbei und begnügen sich mit dem Gefühl, ganz in der Nähe gewesen zu sein. Es kommt noch der Brotjacklriegel (1010 m), dann geht es über in den gemütlichen Teil.
Während der letzten 100 Kilometer läuft man steigungsfrei locker aus und durchstreift dabei kleine Orte wie Saldenburg, das Tal der Ilz sowie Passau, wo Inn, Donau und Ilz zusammenfließen. Bevor man das Ende der Deutschlandpassage auf dem Europäischen Fernwanderweg E8 erreicht, steht freilich noch eine Erhebung in der Nähe des Kühbergs (855 m) im Weg.
Wie immer wird es in diesem Beitrag noch Details über die Anreise geben - dranbleiben lohnt sich!
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